Kunstpfad Ferropolis
Der Kunstpfad der Ganztagsschule Ferropolis begann im Jahr 2003. Er besteht nun aus mehr als 30 großen Metallplastiken,
geschaffen durch Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Abgangsklassen.
Wie kam es dazu?
Die Kunstlehrerin Susanne Spies entwickelte die Idee, passend zu Ferropolis, der Stadt aus Eisen, die unserer Schule den Namen gab, einen Kunstpfad mit Schülern der 10. Klasse dieser Sekundarschule als Abschlussgeschenk anzulegen. Mit viel Begeisterung und Engagement schaffte sie es, Partner zu finden, die diese Idee unterstützten, namentlich die Stadt Gräfenhainichen und der ortsansässige Großbetrieb für Windkraftanlagen AMBAU. So wurden passende Örtlichkeiten wie der Rand eines Rad- und Wanderweges um den Gremminer See, ein ehemaliger Tagebau, zur Verfügung gestellt. Das war nur möglich, weil uns die ortsansässige Firma AMBAU materiell und personell unterstützte, materiell, indem sie uns Jahr für Jahr kostenlos Abfallteile aus der Produktion von Windkrafträdern zur Verfügung stellt und personell indem uns ein erfahrener Lehrmeister und 2 Lehrlinge zur Verfügung stehen, die die Schweißarbeiten ausführen.
Im Schuljahr 2015/16 konnte der Kunstpfad nach dem Ausscheid von Frau Spies unter Leitung der Pädagogischen Mitarbeiterin Frau Dyballa fortgeführt werden. Unterstützt werden wir jetzt durch die Firma MEZ Metallerzeugnisse Stockmann GmbH.
Was steht dahinter?
- Dahinter stehen große Plastiken aus Schrotteilen.
- Sie wurden von Schülern entworfen und gebaut.
Die Schüler bereiten die von ihnen ausgewählten Schrotteile auf und bestimmen den Werdegang der Umsetzung ihrer Ideen.
Begleitet werden sie durch die Betreuer, die ihnen von der Entwicklung der Idee über die Auswahl der Schrottteile bis zur Umsetzung beratend zur Seite steht.
Wie läuft es ab?
In jedem Schuljahr können am Projekt interessierte Schüler der 10. Klasse teilnehmen.
Der Bauhof der Stadt Gräfenhainichen sponsert die stabilen Fundamente und die Beschilderung für die Jahrgangsplastiken.
Zum Schuljahresende unterstützt die Firma Stockmann die Schule bei dem Transport und dem Setzen sowie Verankern der Kunst aus Eisen.
In einem kleinen Festakt werden die Kunstwerke eingeweiht.

